Lange Wanderungen, ausgedehnte City-Trips oder Tage voller Outdoor-Abenteuer führen schnell zu Blasen an den Füßen. Sie sind richtig unangenehm und können den Rest der Tour schnell zur Qual machen. Zum Glück lässt sich mit ein wenig Vorbereitung und der richtigen Erste-Hilfe-Ausstattung viel dagegen tun. Gut sitzende, eingelaufene Schuhe und funktionelle Socken helfen schon mal, die Reibung und Feuchtigkeit zu reduzieren. Reine Baumwollsocken dagegen speichern Nässe und erhöhen das Risiko für Blasen. Wer früh auf sogenannte „Hot Spots“ achtet – also Stellen, die beim Laufen warm werden oder leicht reiben – kann mit einem Stück Tape oder einem Blasenpflaster oft verhindern, dass sich überhaupt eine Blase bildet.
Für unterwegs lohnt es sich, ein kleines Blasen-Notfallset im Rucksack zu haben. Blasenpflaster auf Hydrokolloidbasis sind dabei ideal, weil sie sofort den Schmerz lindern, Reibung reduzieren und eine schnelle, feuchte Heilung fördern. Dazu gehören auch Desinfektionstücher oder -spray, um bereits geöffnete Blasen sauber zu halten, sowie sterile Kompressen, Pflaster und etwas Sport- oder Kinesiotape.
Wer dazu neigt, schnell Blasen zu bekommen, kann auch schon vorbeugend einiges tun:
- Spezielle Blasenstopper-Patches reduzieren die Reibung und vermeiden Blasenbildungder inneren und äußeren Sockenlage reduziert wird
- Wrightsocks haben ein spezielles Anti-Blasensystem, bei der die Reibung durch die doppellagige Sockenkonstruktion verhindert wird. Die Luftschicht zwischen den beiden Lagen wirkt als Isolator und schützt zudem Wärme und Kälte.
- Der Foot Glide Stick aus den USA schützt langanhaltend vor Reibung und Blasen beim Laufen. Zugesetzte Vitamine pflegen und sind entzündungshemmend.
